Die Apotheke Ihres Körpers

Muskeln gegen ‘Husten und Schnupfen’.
Muskeln – die Apotheke des Körpers

Krafttraining gibt nicht nur Power. Die Arbeit mit Gewichten produziert in den Muskeln auch eine Fülle von Botenstoffen. Die wirken an verschiedenen Stellen des Körpers wie Hormone. Dort fördern sie die Fettverbrennung, unterstützen die Bauchspeicheldrüse, hemmen das Wachstum von Krebszellen und bewahren uns vor Zivilisationskrankheiten wie Diabetes. Wissenschaftler nennen diese Stoffe Myokine und haben sogar ihren Einfluss auf das Gehirn nachgewiesen, wo sie Demenz und Alzheimer verhindern helfen. Wer da nicht gleich zur nächsten Hantel greift, darf sich später nicht beschweren, wenn ihn eine der vermeidbaren Krankheiten beutelt.

Einen der Botenstoffe, die durch das Krafttraining entstehen, nennen die Wissenschaftler
Interleukin-6. Dieses IL-6 ist der große Gegenspieler des viszeralen Bauchfettes, von
dem zahlreiche Krankheiten ausgehen. Diese tiefliegende Fettschicht produziert nämlich
eine Vielzahl von Stoffen, aus denen Entzündungen entstehen, zum Beispiel den in der
Medizin berüchtigten „Tumor-Nekrose-Faktor“. Je mehr Körperfett ein Mensch besonders
am Bauch abgelagert hat, desto mehr dieses Faktors wird produziert. Das TNF
verursacht Alters-Diabetes und Arterienverkalkung.

Ohne das beim Krafttraining in den Muskeln entstehende Interleukin 6 würde ein solcher
Prozess ungehindert weiter wuchern. Das IL-6 jedoch schleust die zur Muskelarbeit
nötige Glukose in die Zellen, wo sie durch Training verbrannt werden kann, anstatt
ungenutzt zu noch mehr Depotfett verarbeitet werden zu müssen und das viszerale
Bauchfett immer noch weiter anschwellen zu lassen. Denn für die Umwandlung der
Glukose in Fett muss die Bauchspeicheldrüse Unmengen von Insulin produzieren. Das
kann die Bauchspeichdrüse überfordern und letztlich zu Insulinresistenz führen.

Durch das Muskeltraining wird Interleukin-6 freigesetzt. Je besser die Muskulatur trainiert
ist, umso größer die produzierte Menge. Am Ende eines intensiven Trainings kann sich die
Menge des IL-6 im Blut verhundertfacht haben.

Die Muskulatur wirkt wie eine körpereigene Apotheke, Sie stellt neben IL-6 noch viele
weitere Botenstoffe her. Einen davon nennen Wissenschaftler FGF 2 (den Fibroblasten
Groth Factor). Auch dieser Factor entsteht beim Training in der Muskulatur. Er lässt
neue, feinste Blutgefäße entstehen, wodurch die Durchblutung verbessert und die Gefahr
von Herzinfarkt und Schlaganfall vermindert wird.

Ein weiteres Myokin regt das Wachstum von Nervenzellen an. Es ist als BDNF (Brain
Derived Neurotropic Factor) bekannt und fällt in besonders großen Mengen an, wenn im
Energie-Stoffwechsel durch körperliche Aktivität das Nebenprodukt Laktat entsteht. Das
ist vor allem beim Kraftausdauer-Training der Fall. Das BDNF wirkt gegen alle
Nervenerkrankungen wie Multiplesklerose und Alzheimer, aber auch gegen Depressionen.

Allein diese drei Beispiele zeigen, dass Krafttraining viel mehr ist als Bodybuilding und die
Abwertung der „Mucki-Buden“ als faule Ausreden von Fitnessmuffeln entlarvt sind. Es
wird Zeit, den medizinischen Nutzen des Fitness-Trainings zur Prävention und Reparatur
von Krankheiten einzusetzen,

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Januar/Februar-Ausgabe von shape UP fitness,
dem Magazin der Fitnessstudios. Jetzt in Ihrem Studio oder unter www.shapeup-
magazin.de/einzelhefte-bestellen.html

Schreiben Sie uns und fragen Sie nach Ihrem  KOSTENLOSEN Probetraining.

Datenschutz

Spielburgweg 26

41844 Wegberg

02434/240024

Activ Centrum

Gesundheitsorientiertes Sportstudio mit vielfältigem Angebot. Gerätegestütztes Krafttraining, eGym-Gerätezirkel, Kurse, Sauna und Outdoor Bereich.

WIR BEI FACEBOOK & BEI INSTAGRAM & BEI YOUTUBE